Kinder und Moral

Französische Revolution
Vorbilder – Quelle: WikiImages, Pixabay

Kinder und bisweilen auch Jugendliche sind in ihrem moralischen Urteilen ziemlich sicher und prinzipientreu. Sie wissen meist genau, was gut und böse ist. Kinder sind in ihrem moralischen Urteil manchmal so streng wie die Jakobiner in der Französischen Revolution. Ihr moralisches Urteil begründen sie zwar nicht mit den universellen Werten wie die Erwachsenen, aber letztlich zählt doch nur das Ergebnis.

Halten sich die jugendlichen Moraliker an ihre Regeln? Nicht immer!

No risk no fun!

Die moralischen Grundüberzeugungen ins Jugendalter und dann auch noch ins Erwachsenenalter hinüberzuretten, daran sind auch die Vorbilder, die in jedem Ethikbuch beschworen werden, beteiligt. Gut für die Vorbilder, wenn sie nicht mehr direkt von den Kindern herausgefordert werden, weil sie ihre moralische Überlegenheit nicht mehr beweisen müssen.

Unangenehm, wenn die Vorbilder auch Erzieher sind und Moral konsequent durchsetzen müssen. Dann aber berufen sich die Kinder nicht selten auf die zweite Chance. Wenn das nicht geht, dann sind die Vorbilder, die sehr realen, die sich nicht im Ethikbuch verstecken können, plötzlich keine Vorbilder mehr.

tmd.

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