Menschenbilder

Menschenbilder sind Modelle, die die Erkenntnisfähigkeit von Menschen beschreiben. Das funktioniert nach dem Muster: Der Mensch ist mit bestimmten Fähigkeiten ausgestattet oder hat bestimmte Anlagen und kann deswegen die Welt und Wirklichkeit so und nicht anders erkennen.

Beispiele: Bei Hobbes ist der Mensch grundsätzlich gemein und böse. Die Folge ist ein Krieg aller gegen alle. Aber der Mensch ist auch in der Lage, zu erkennen, dass er mit diesem Verhalten nicht weiterkommt. Er muss also einen Weg ersinnen, dass sich nicht ständig alle gegenseitig umbringen. Das ist der Gesellschaftsvertrag.

Gut & Böse – Menschenbilder
Gut & Böse – Quelle: geralt, Pixabay

Bei Rousseau ist es andersherum. Hier ist der Mensch von Grund auf gut. Er ist so friedliebend, dass er sich in der Natur nicht durchsetzen kann. Er würde ohne Vergesellschaftung untergehen. Das Problem bei Rousseau ist nun aber, dass der Mensch bei der Vergesellschaftung Fehler macht. Der Gesellschaftvertrag, so Rousseau, muss bewusst in einer bestimmten Art und Weise konzipiert sein.

tmd.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*