Nachtrag: Sterbehilfe

Im Blogbeitrag vom 16. Februar 2017, Gesellschaftliche Wertvorstellungen und Medizinethik, heißt es im letzten Absatz: Diese Wertvorstellungen sind nicht identisch mit den Vorstellungen der Ethikräte. Es sieht eher so aus, dass die Gerichte und der „normative Druck des Faktischen“ vorangehen und ethische Sinnsprüche der Realität folgen (müssen).

Paragraphen
Rechtsprechung – Quelle: geralt, Pixabay

Das Bundesverwaltungsgericht hat am 2. März 2017 entschieden, dass in extremen Ausnahmefällen schwerstkranke Menschen einen Anspruch auf Medikamente zur schmerzlosen Selbsttötung haben.

Die Richter argumentierten mit dem Persönlichkeitsrecht. Schwer und unheilbar Kranke sollen das Recht haben, selbst über den Zeitpunkt zu entscheiden, wann ihr Leben beendet werden soll.

Der Fall, der dahinter steht, wird in den Medien diskutiert werden und bedarf deshalb hier keiner weiteren Vertiefung.

tmd.

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