Pflichtgemäßes Handeln und Handeln aus Pflicht

Pflichtgemäßes Handeln orientiert sich an Regeln und Normen, die ich nur deshalb einhalte, weil ich negative Folgen meines „Nicht-pflichtgemäßen“ Handelns vermeiden will.

Tu, was du willst
Do what you love – Quelle: geralt, Pixabay

Hier ein Beispiel: Ein Kaufmann könnte seinem Kunden eine Ware überteuert verkaufen, weil der Kunde es nicht sofort merkt. Der Kaufmann macht es aber nicht, weil er befürchtet, dass der Kunde merkt, dass er betrogen wurde. Der Kaufmann befürchtet weiter, dass der Kunde nicht mehr bei ihm einkauft und auch anderen potentiellen Kunden von dem Fall erzählt. Er handelt also im Blick auf die Folgen, die nur ihn betreffen.
Anders ist es beim Handeln aus Pflicht. Hier orientiert man sich an Gesetzen, die dem Kategorischen Imperativ genügen. Das sind Gesetze, die in sich widerspruchsfrei sind. Irgendwelche Folgen werden hierbei nicht berücksichtigt.

tmd.

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