Selbstbewusst: kein geliehener Respekt

Nicht die Mobbingopfer sind die Außenseiter. Die Täter sind es, sie gehören in die Randgruppe der falsch Sozialisierten. Mobber sind diejenigen, denen die Fähigkeit fehlt, im Team zu arbeiten. Mobber sind eigentlich das Auslaufmodell unserer selbst lernenden Gesellschaft.

Das klingt gut – hilft aber den Opfern wenig!

Beim Umgang mit Mobbern werden zahlreiche Tipps gegeben. Aber alle Tipps, die in die Richtung gehen, Öffentlichkeit herzustellen und Mediatoren einzuschalten, kranken daran, dass die Opfer noch weiter in ihre Rolle gedrängt werden. Ihnen wird von den Mobbern vorgeworfen, dass sie nicht in der Lage seien, sich selbst zu helfen.
Diese Einschätzung stammt von den SuS und ist deshalb besonders zu gewichten.

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Selbstbewusstsein erarbeiten – Quelle: Adrega, Pixabay

Wer gemobbt wird, der will seine Rolle verlassen, er/sie will Respekt. Aber er will keinen „geliehenen Respekt“ von Mediatoren und Pädagogen.
Diesen Respekt muss er/sie sich erarbeiten können – sagen die SuS.
Selbstbewusstsein soll erarbeitet werden. Dabei sollte geholfen werden.

tmd.

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