Zurück in den Kerker der Sinne?

Kerker der Sinne
Don’t look back – Quelle: Lysons_editions, Pixabay

Hat man den Kerker der Sinne erst einmal verlassen, dann sollte es kein zurück geben. Denn wer anschließend sich in die Welt der Sinnestäuschungen und Schatten begibt, der ist in großer Gefahr.
Er muss sich mit Fake News auseinandersetzen und Verschwörungstheorien. Er muss gegen die Verdummung durch die Medien kämpfen und das Verschwinden der Tugenden.

Dennoch machen sich immer wieder einige auf den Weg zurück in die Höhle, um dort jemanden zu retten. Dabei wissen wir, dass schon Platon als Philosophielehrer und Politikberater keinen Erfolg hatte.

tmd.

Bildung und Herrschaft

… was not born to follow – Quelle: Skitterphoto, Pixabay

Das Bildungssystem im Platonischen Staatswesen erinnert an unser Schulsystem und auch an das sozialistische Gegenstück in der ehemaligen DDR.
Kinder haben grundsätzlich die gleichen Chancen. Jeder besucht eine Schule und die Bildung ist für alle kostenlos.
Wer seine Leistungsgrenzen erreicht hat, der wird in entsprechende Berufsfelder eingegliedert. Wer bis zum Schluss seine Grenzen nicht erreicht hat, der ist qualifiziert für eine Führungsrolle im Staat.
Denn nach Platon sollen schließlich nur diejenigen herrschen, die philosophisch gebildet sind.
Politische Herrschaft ist demnach eng an Bildung gekoppelt. Damit sind alle diejenigen, die während der Aus-„Bildung“ vorzeitig aussortiert werden, von der Herrschaft prinzipiell ausgeschlossen. Das kann man als undemokratisch bezeichnen.
Demokratisch wäre es, wenn alle die gleiche Chance auf Herrschaft hätten, also auch die Un- oder wenig Gebildeten. Legt man das Bildungssystem Platons zu Grunde, dann ist die Mehrheit in einem Staat nicht gebildet genug, um einen Staat zu führen. Nur wenige taugen zum Philosophen und deshalb zum Herrschen.
Denkt man dies weiter, dann ist Demokratie zwar die Herrschaft aller, aber nicht unbedingt die Herrschaft der Geeigneten. Man kann auch überspitzt sagen, Demokratie ist die Herrschaft der Mehrheit, also die Herrschaft der Dummen, der Ungebildeten. Unter diesem Blickwinkel schicken wir also nicht die philosophisch Gebildeten in den Bundestag.
Das passt nun gar nicht zu unserer Vorstellung von Politik.
Was also tun?
Kontrollieren wir diejenigen, die für uns die Herrschaft übernommen haben. Damit verhindern wir, dass sich Dummheit durchsetzt. Und widersetzen wir uns der Politik, die der kritischen Diagnose der Vernunft nicht standhält.

tmd.

Merkzettel: Höhlengleichnis

Raus aus dem Kerker der Sinne – Quelle: StockSnap, Pixabay

Das Höhlengleichnis von Platon soll die Ideenlehre erklären. Gleichzeitig soll es erklären, dass der Mensch ein bildungsfähiges Wesen ist.

Die Erklärung der Ideenlehre durch das Höhlengleichnis bleibt unverständlich, wenn man die Ideenlehre nicht schon kennt. Die Erklärung zur Bildungsfähigkeit des Menschen bleibt irreführend, weil es nicht um die Fächer in der Schule geht, sondern um den Gebrauch der Vernunft geht. Das muss man erst lernen.

Zunächst zur Bildungsfähigkeit: Die Menschen, die in der Höhle sitzen und dort gefesselt sind, können nur die Schatten der Wirklichkeit sehen. Der Grund: Sie nutzen nur ihre sinnlichen Fähigkeiten. Die Sinne sind aber leicht zu täuschen.
Meine Merkhilfe dazu: Wir sind Gefangene im Kerker der Sinne.
Die Täuschung ist nur zu verhindern durch Erfahrungen und Wissen und vor allem durch den Einsatz von Vernunft. Vernunft ist hier theoretisches Denken, ist abstraktes Denken. Erfolgreichste Disziplin ist hier die Mathematik.

Nun zur Ideenlehre: Platon sucht nach universellen Begriffen. Das Gute und die Tugenden sollen nicht beliebig sein. Das Gute in seiner vollkommenen Form ist bei Platon in der Welt der Ideen enthalten. Damit seine Theorie systematisch die gesamte Wirklichkeit beschreiben kann, werden auch alle Objekte der Welt in die Welt der Ideen gespiegelt. Es gibt also zu jedem Objekt der Welt, das wir sinnlich wahrnehmen, ein vollkommenes Gegenstück in der Welt der Ideen.

Das vollkommene Objekt in der Ideenwelt kann man aber nur erkennen, wenn man die Vernunft einsetzt. Das führt jedoch zu etlichen Problemen. Gibt es zu jedem Objekt der wahrnehmbaren Welt auch ein Gegenstück in der Welt der Ideen, dann müsste es auch Viren und Bakterien in der Welt der Ideen geben.

Welche Interpretationen lässt das Höhlengleichnis noch zu?
Lernen, Wissen ansammeln und die Vernunft trainieren ist anstrengend. Es ist einfacher, im Kerker der Sinne zu verharren und sich mit Schattenmeldungen (Neudeutsch: fake-news) zu beschäftigen.

tmd.

Über die Herren Sophisten

Der Redner
Der Redner – Quelle: 3dman_eu, Pixabay

Die Sophisten haben nicht gerade das beste Image. Sie sollen ihr Wissen für Geld verkauft haben. An Wahrheit waren sie nicht interessiert. Für einen Philosophen nicht denkbar.
Es gibt aber auch das Bild der Sophisten als erste Aufklärer der Philosophiegeschichte. Sie haben den Weg bereitet in Richtung Pluralismus, heißt es. Jede Bürgerschaft soll demnach die politische Herrschaft haben, die zu ihr passt. Der Bürger ist das Maß der politischen Verhältnisse.

Beide Bilder sind wohl falsch.

In einem Interview rückt der Altphilologe Wilfried Stroh die Verhältnisse gerade.
Prof. Stroh beschreibt die Sophisten als tüchtige Rhetorik-Lehrer. Die Bürger von Athen mit ihren demokratischen Einrichtungen, z.B. Volksversammlung, brauchten diese Lehrer. Wer in Athen etwas erreichen wollte, der buchte sich also einen Rhetorik-Coach. Die Athener selber hatten keine.
Prof. Stroh kennt keine Quellen, aus denen hervorgeht, dass sich die Sophisten ihrer wichtigen Rolle in der Geschichte der Philosophie bewusst waren.
Platon überzog die Sophisten mit Kritik. Er machte das, obwohl er doch wusste, dass sein Lehrer Sokrates eigentlich auch ein Sophist war. Sokrates wollte die Sophisten mit deren eigenen Mitteln entzaubern.
Aber Platon malte ein Bild der Sophisten, dass der Wirklichkeit nicht entsprach. Die Sophisten bei Platon führen Gespräche um Standpunkte, die in Athen kein Thema waren, meint der Professor.

Den Herren Sophisten erging es also wie vielen Personen der Geschichte, deren Bedeutung erst später klar wurde.

tmd.

Wahrnehmung und Moral

Wahrnehmung und Wirklichkeit – Quelle: ptra, Pixabay

In der gegenständlichen Wahrnehmung von Welt und Wirklichkeit sind sich Menschen grundsätzlich ähnlich. Wir Menschen sind auf das 3-D(imensionale)-Sehen geeicht. Das zeigt sich, wenn wir Fotos oder gemalte/gezeichnete Bilder anschauen und sofort die 3-D-Brille im Kopf einschalten. Wenn wir Zeichnungen, die die Perspektiven nicht berücksichtigen, anschauen, dann erkennen wir das sofort: Da stimmt was nicht und es müsste so und nicht anders aussehen! Die Graphiken von M.C. Escher sind bestens geeignet, um das 3-D-Sehen zu trainieren. Wie verhält es sich aber mit Erfahrungen und Empfindungen, die wir machen? Hier beschäftigen wir uns mit Dingen, die im Bewusstsein auftauchen. Hierbei bewerten wir das Erlebte, die Erfahrungen automatisch. Genauso, wie beim gegenständlichen Sehen, bei dem wir die 3-D-Brille im Kopf einschalten, schalten wir bei der Bewertung von Erfahrungen einen speziellen Betrachtungsmaßstab ein. Schönheit ist zum Beispiel nicht etwas, das „an sich“ so ist, sondern es ist nur „für uns“ so (fachsprachlich: für sich).

In einem neueren Ethikbuch habe ich dazu die Anleitung gefunden für die „Objektivierung“ von solchen Wahrnehmungen. Man solle – wie in den Naturwissenschaften – Maßstäbe finden und verwenden, um Wahrnehmungen zu bewerten. Solche Maßstäbe beruhen aber – auch in den Wissenschaften – auf Konsens. Geht es um Werte, Normen und Sitten, also um Moralen, dann ist die Angelegenheit plötzlich hochbrisant. Wie und nach welchem Maßstab soll ich hier „objektivieren“?

Im erwähnten Ethikbuch heißt es dazu: Informationen sammeln, also einfach gesagt, durch „Mehr-Wissen“ das eigene Urteil absichern. Didaktisch ist das interessant und schon in der 5. Klasse wird in Ethik dieser „Trick“ verwendet, um die eigene Vernunft zu optimieren. Doch diese Methode der Selbstaufklärung funktioniert dann nicht mehr so ohne Weiteres, wenn man erkennt, dass die moralischen Maßstäbe, die man verwendet, nicht objektiv vorgegeben sind, sondern auch einen sehr subjektiven Ursprung haben: Sozialisation und Charakter. Soll ich moralische Standards einhalten, die zwar ehrenvoll und tugendhaft daherkommen, wenn ich gleichzeitig dadurch massive Nachteile im Alltagsleben habe? Die Rückkoppelung von Alltagshandeln an Tugenden setzt ein erhebliches Maß an moralischem Standvermögen voraus.

tmd.

Wahrheit und Wille

Veritas semper major. Die Wahrheit ist immer größer (als alles andere). Dieser Satz im Ethik-Buch der 8. Klassen in Bayern irritiert den Morallehrer mehr als seine Schüler. Die lernen ihn brav auswendig. Es passt schließlich, zu sagen, dass die Philosophie immer nach Wahrheit strebt.

Wahres Wissen – was ist das? – Quelle johnhain, Pixabay

Und was dann? Was mache ich mit der Wahrheit?
Aus der angewandten Psychologie wissen wir, dass Menschen auch gegen ihren Willen dazu gebracht werden können, etwas zu tun, was sie eigentlich nicht wollten. In der Alltagssprache nennt man das Gehirnwäsche. Das ist eine betrübliche Wahrheit. Man kann diese Erkenntnis umsetzen und fremde Menschen so manipulieren, dass diese nicht mehr Herr im eigenen Haus (Bewusstsein) sind. Man kann die Erkenntnis aber auch nutzen, um Aufklärung zu betreiben. Beispielsweise kann man erzählen, dass Sekten solche Methoden (wahren Erkenntnisse) einsetzen, um verunsicherte, labile Menschen zu rekrutieren.

Es geht also um die Anwendung von wahrem Wissen. Es geht darum, Gutes zu tun. Es reicht also nicht aus, nur zu ermitteln, was die Wahrheit ist. Ich muss sie auch nutzen zum Vorteil des Menschen. Ich muss sie einsetzen, um die Menschen gut zu machen. Das ist aber eine wirklich schwere Aufgabe. Kann der Ethik-Unterricht das leisten?

tmd.

Meta-Ethik

Die Goldene Regel ist als Handlungsanweisung in kleinen Gruppen mit gleicher moralischer Ausrichtung durchaus anwendbar. Doch Menschen sind nun mal verschieden. Insbesondere, wenn sie aus verschiedenen Kulturkreisen kommen oder verschiedene Religionen haben. Für sie müssen also moralische Regeln aufgestellt werden, die über dem sehr subjektiven Geltungsbereich der Goldenen Regel angesiedelt sind, wenn man Konflikte beim Zusammenleben vermeiden will.

Vorarbeit leistet dazu die deskriptive Ethik, die unterschiedliche Moralen beschreibt. Der Vergleich ist dann die nächste Stufe, auf der Suche nach universellen Regeln.

Regeln sind wichtig – Quelle: Didgeman, Pixabay

An dieser Stelle ist jedoch Vorsicht geboten. Der Vergleich auf einer Meta-Ebene hat schnell das Merkmal der Höherwertigkeit. Das ist aber nur dann der Fall, wenn die Aussagen einer Meta-Ethik universalisierbare Handlungsanweisungen produzieren. Aber diese Methode hat Grenzen. Wenn ich alle unterschiedlichen Moralen auf ihren kleinsten gemeinsamen Nenner hin überprüfe, dann haben die resultierenden Handlungsanweisungen nur noch den Wert von Allgemeinplätzen. Sie sind beliebig.

Von Kant wissen wir, dass er einen anderen Weg gegangen ist. Er hat nicht empirisch gearbeitet, sondern epistemisch. Er hat seine Vernunft eingesetzt. Sein kategorischer Imperativ ist zwar nicht konsequent einsetzbar, aber er hat zumindest die Richtung vorgegeben: Normen und Gesetze herstellen, die es unterschiedlichen Menschen erlauben, konfliktfrei miteinander zusammenzuleben. Wenn das nicht funktioniert, dann sollte man zunächst fragen: Wer stört hier den Frieden und warum?

tmd.

Wir sind Obdachlose in unserer Welt

Besitz – ja oder nein
Besitz – ja oder nein – Quelle: lannyboy89, Pixabay

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“ Theodor W. Adorno schreibt das in Minima Moralia, dort in Asyl für Obdachlose. Grundlage ist hier bei einer Interpretation immer die Theorie von Basis und Überbau bzw. der Satz: Das Sein bestimmt das Bewusstsein. So heißt es bei Marx. Es ist also anzunehmen, dass man – abhängig vom Dasein – nicht bemerkt, dass man im falschen Dasein lebt. Man täuscht sich also (wie die Kapitalisten) über die wahren Verhältnisse.

Da es hier im Blog um Moral geht, fragt man nach einem Ausweg aus dieser erkenntnistheoretisch ausweglosen Situation und dem moralisch richtigen Verhalten.

Soll man etwas besitzen? Um diese Frage dreht es sich.

Ist es moralisch richtig auf Eigentum zu verzichten? Ist das das richtige Leben? Natürlich, wenn die gesellschaftlichen Verhältnisse so sind, dass man dadurch keinen Nachteil hat und nicht abhängig wird von den gesellschaftlichen (kapitalistischen) Verwertungsverhältnissen. Aber das genau – so schreibt Adorno – ist man in der kapitalistischen Gesellschaft immer.

Also sollte man Eigentum ansammeln, damit man unabhängig wird von diesen Verwertungsverhältnissen. Dann aber unterstützt man durch sein Handeln doch wieder das kapitalistische System. Man schafft das falsche Leben, obwohl man meint, das moralisch Richtige zu tun. Wir sind also Obdachlose geworden in unserer kapitalistischen Welt. Wo und wie können wir moralisch handeln?

tmd.

Stichwort: Determinimus

Denken
Ursache & Wirkung – Quelle: geralt, Pixabay

Determinismus ist eine Lehre. Die Aussage dieser Lehre ist, dass es keine Wirkung ohne eine Ursache gibt. Moralisch ist das von Bedeutung, weil es nach Meinung der Deterministen keinen freien Willen gibt. Der Wille ist abhängig von irgendwelchen Ursachen. Das können zum Beispiel physikalisch-chemische Prozesse im Gehirn sein. Diese Gründe liegen zeitlich vor dem (moralischen) Handeln.

Diejenigen Philosophen, die den Willen als frei bezeichnen, behaupten das Gegenteil. Sie sagen, dass der Wille des Menschen unabhängig ist von irgendwelchen Beweggründen. Sie müssen dann aber nachweisen, wo sich der Wille befindet und wie es möglich ist, dass er voraussetzungslos funktioniert.

Die Deterministen haben dagegen das Problem, die Kausalketten des Handelns sinnvoll zu verknüpfen. Eine Handlung hat schließlich irgendeine Ursache. Diese Ursache ist aber die Wirkung einer wiederum vorausgenden Ursache. Dieses rein erkenntnistheoretische Problem hat erhebliche Folgen für das moralische Handeln.

Gibt es einen freien Willen, dann gibt es die volle Verantwortung für das Handeln. Ist der Wille abhängig – in welcher Form auch immer – , dann ist der Handelnde auch nur beschränkt verantwortlich für sein Handeln.
Beides hat Einfluss auf die juristische Praxis, die Sozialgesetzgebung, die Sozialpolitik, Medizin und die Sozialpsychologie. Abweichendes Verhalten kann durch die deterministische Betrachtungsweise als Krankheit eingeordnet werden. Bezieht man einen Standpunkt, der den freien Willen betont, dann kann abweichendes Verhalten auch als kriminelle Handlung bezeichnet werden.

tmd.

Kinder an die Macht

Kinder an die Macht? – Quelle: PublicDomainPictures, Pixabay

Immer wieder hört man von Kinderlobbyisten markige Sprüche wie: Kinder an die Macht. Das klingt einfach gut. Sollen doch die Kleinen entscheiden! Dann wird alles gut! Die Anbiederung an die Jugend ist nicht mehr zu überbieten.

Auf der gleichen dümmlichen Argumentationswolke sind auch die Forderungen nach einem Wahlrecht für Jugendliche ab 16 angesiedelt. Wer das fordert, kennt Kinder und Jugendliche nur aus den Medien.

Fragen wir jemanden, der mit praktischer Philosophie bewandert war und dessen Beratung auch Folgen hatte: Aristoteles. Wer zu seiner Zeit politische Entscheidungen zu treffen hatte, der lebte nicht in einer Wohlfühldemokratie, wie sie heute unseren Kindern vorgemacht wird. Die Entscheidungen mussten verantwortet werden. Versager wurden abgestraft.

Junge Menschen, so urteilt Aristoteles, folgen noch den Leidenschaften und sind unerfahren in politischen Entscheidungen. Kann man sie „fordern und fördern“? Nein! Auch hier sagt Aristoteles, dass es eben seine Zeit braucht, bis jemand den Ratschlägen eines erfahrenen Menschen folgen kann und will – ihm überhaupt zuhört.

Das ist ein hartes Urteil. Sind die Bemühungen des Morallehrers deshalb grundsätzlich zum Scheitern verurteilt?

Nein! Moralisches und politisches Handeln lässt sich schon im Klassenverband einüben. Diejenigen, die noch nicht den Nutzen und den Zweck dieser Übungen erkennen können, sind noch nicht reif für die moralische Praxis. Sie brauchen weiterhin strenge moralische Leitplanken als Ersatz für ihre fehlenden Kompetenzen. Aber keinesfalls brauchen sie die Lizenz zum politischen Handeln. Da hatte Aristoteles eben doch Recht.

tmd.